Leitmeritz, Advent, Weihnachten 2006

Liebe Freunde,

mit der Adventzeit haben wir das neue liturgische Jahr begonnen. Der Hl. Vater Benedikt XVI. sagte: „… es ist eine Zeit mit tiefen religiösem Inhalt, durchdrungen mit Hoffnung und geistlichem Erwarten … Die Christen richten ihren Blick einerseits zum Endziel ihrer Pilgerung durch die Geschichte, auf der anderen Seite gedenken sie mit Bewegung Christi Geburt in Betlehem und neigen sich zur Krippe … Die christliche Hoffnung wendet sich zur Zukunft, bleibt aber immer fest in der Vergangenheit verankert.“

Ich möchte mit Ihnen eine Freude teilen. Ab dem Advent 2005 arbeiteten wir an der Erneuerung der Kapelle in der bischöflichen Residenz. Neben der altertümlichen Kapelle des hl. Laurentius von 1692, haben wir noch eine zweite, die zum täglichen Gebrauch dient und die auch für die Besucher der Residenz zugänglich ist. Das Interieur wurde vom renommierten Brünner Architekten Ludvik Kolek entworfen. Die Kapelle konnte am 7. Dezember 2006 eingeweiht werden. Sie hatte bisher kein Patrozinium. Inspiriert von der ersten Enzyklika von Benedikt dem XVI. „DEUS CARITAS EST“, haben wir entschlossen, sie als „Kapelle der göttlichen Liebe“ einzuweihen.

Das Patrozinium werden wir alljährlich an jenem Tage feiern, als Gottes Liebe in Betlehem geboren wurde – das ist am 25. Dezember. Dieses Jahr wird in den Morgenstunden erstmals die hl. Schäfer-Messe gelesen werden, welche ich für Sie alle opfere. Nehmen Sie sie als Ausdruck meiner Liebe und Dankbarkeit entgegen.

Kaple na rezidenci

Kaple na rezidenci

Meine Weihnachtswünsche möchte ich Ihnen durch die Worte der erwähnten Enzyklika „Gott ist Liebe“ ausdrücken:

„Die wirkliche Neuigkeit des Neuen Testamentes besteht nicht in neuen Gedanken, sondern in der wahrhaftigen Gestalt von Jesus Christus, der den Worten Leib und Blut verleiht, was ein ganz unerhörter Realismus ist. Dieser Einsatz Gottes bekommt nun seine dramatische Gestalt aufgrund der Wirklichkeit, dass sich in Jesus Christus Gott selbst auf den Weg gibt das verirrte Schaf zu suchen, also die leidende und verlorene Menschlichkeit … (Art.12)“

Ich wünsche Ihnen, dass Sie dieser erstaunlichen Gottesliebe begegnen

nicht nur im Advent und zu Weihnachten, sondern in Ihrem ganzen Leben.

Gern segne ich Sie von ganzem Herzen.

+Ihr Pavel Posád Bischof von Leitmeritz

Napsal Leoš Sikora, tisk, přečteno 13042x

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